Einzigartig. Haltgebend. Nährend. Suchend. Verbindend. Wissend.
Gedanken sind Wurzeln. Eine geistige Welt. Eine unerschöpfliche Quelle im realen Spiel des sprudelnden Lebens, die kraftvolle Wirkungen erzeugt. Deren Zukunft Vergangenheit beweisen wird. Deren Wahrheit die Fiktion entlarven könnte…
#21 – Radix
Erster Akt.
Für den beseelten Menschen (eingewurzelte Ethik, Gewissen, die Erkenntnis von falsch und richtig, Gut und Böse, konstruktiv und destruktiv) gelten ethische Gebote. Gesetze finden auf ihn keine Anwendung. Der Erschaffer der gegenwärtigen Gerichtsbarkeit läßt den Menschen elegant verschwinden, indem man ihn auf einen Personennamen tauft, mit dem er sich „in freiem Willen“ identifizieren kann. Der registrierte Personenname unterliegt immer apostolischem Recht. Als Sache gehört er mit Haut und Haar der Obrigkeit namens römische Kirche.
Der Kardinalfehler: Das eigene Missverständnis und die Unwissenheit.
Das römische Recht ist mit dem römischen Recht nicht besiegbar. Es löst sich erst mit Ethik. Das beseelte Wesen hat nicht nur Gesetze und Waffengewalt gegen sich, sondern auch den Großteil seiner Mitmenschen. Es selbst hat „nur“ seinen eigenen Wissens- und Erkenntnisstand, seinen Durchblick, seine Seelenkraft und hoffentlich eine gleichgesinnte, stabile Gemeinschaft von Freunden, die ihm den Rücken stärkt. Und weil die Gemeinschaft und der Zusammenhalt der beseelten Wesen das Heiligste sind, sollten diese auch in der Kommunikation untereinander stets achtsam sein. Ein Motto, welches sich jedes Seelchen zu Herzen nehmen könnte, wäre: brich´ die Realität deines Gegenübers nicht!
Unethik ist leider an der Tagesordnung und Kraft gegen Kraft befeuert nur den Widerstand. Es sind die eigenen [angewachsenen, aufgestauten] Missemotionen, die einen selbst von Chancen, Möglichkeiten und einvernehmlichen (beiderseits gesichtswahrenden) Lösungen fernhält.
„Je länger, dicker und spitzer die eigenen Hörner sind, umso stabiler werden die Wände.“
©ilka vom märchenwald – rechtsmaerchen.de
Was also könnte jeder für sich tun, um einwirkender Unethik entgegenzutreten?
Es bedarf einer krassen Portion an Verstehen, Kampfgeist und Selbstüberwindung, um mit Mut, Selbstreflexion und Rückschau auf´s eigene Leben die eigenen Frevel zu überwinden. Und das ist tatsächlich der allerschwierigste Akt.
Das Seelchen macht eine Situationsanalyse und inspiziert zunächst die Art des Vorgangs. Handelt es sich um eine Forderung einer Behörde ohne Gegenleistung; eine Forderung einer Behörde mit Gegenleistung; eine Forderung einer privaten Institution (Anwälte, Inkasso-Unternehmen, Versicherung, etc); geht es um Private Ansprüche – Privatperson bzw. Privatfirma; oder handelt es sich um Bank-Angelegenheiten allgemein (Darlehenskündigung, Kontopfändung, etc.).
Nachdem die Art des Vorgangs geklärt ist, schreitet das Seelchen zur „Tat“ und die könnte für Dich wie folgt aussehen:
- Du klärst nach der Situationsanalyse deine Erwartungshaltung.
- Du arbeitest parallel an deiner Ethikbereinigung.
- Du findest deinen eigenen Weg.
- Der Einstieg ins `Römerrecht´ (personenbezogene Gesetze) ist sehr verführerisch, aber Du beantwortest alles ohne Recht.
- Deine Korrespondenz soll ein Gewinn für beide Seiten sein.
- „Ich habe recht und du hast unrecht…“, funktioniert in einer Sklavenkolonie nicht.
- Du inspizierst deine 1. Gefühle, 2. Gedanken, 3. Anstrengungen und 4. Berechnungen, die mit diesem Vorgang verbunden sind und schreibst alles auf.
- Auch wenn Du meinst, dass sich da nicht viel finden lässt, machst Du es trotzdem, …der Märchenfee zuliebe. (Die wiederum glaubt nämlich, dass Du im Zentrum deines Lebens stehst und der geistige Löser all deiner Befindlichkeiten bist).
- Du listest auf, warum die Forderung unethisch ist und was Du daran zu kritisieren hast. a. Worin liegt der Austausch? b. Wogegen protestierst Du? c. Wogegen setzt Du Kraft? d. Welcher Aspekt an der Forderung empört Dich besonders? e. Warum bist Du ein Opfer? f. Und als der wichtigste Punkt: hast Du selber so etwas Ähnliches schon mal anderen angetan?
- Du rufst dir zwischendurch ins Bewusstsein, dass die Personenverwaltung die Nachgeburt meint und klärst dann, wer Du selbst ist.
- Dann überdenkst Du, ob der ganze Aufwand sich überhaupt lohnt.
- Nach einem wohlüberlegten `Ja´ überdenkst Du den Vorgang von Anfang an und inspizierst jeden Teil des Problems, inklusive den Anteil deiner eigenen Verursachung. Was hast Du getan bzw. was hast Du zum Zustandekommen des Vorgangs beigetragen?
- Erst jetzt entscheidest Du, wie Du dem Problem entgegentrittst.
Merke: ein Problem bleibt deshalb ein Problem, weil man nicht klar mit `Ja´ oder `Nein´ entschieden hat. Ein `Vielleicht´ hält das Ungelöste in der Schwebe und gibt dem Problem Fortdauer.
14. Zum Schluss bedenkst Du die Konsequenzen und schreibst auf, welche Folgen die jeweilige Lösungsoption voraussichtlich hat.
Grundlegend sollte Dir bewusst sein, dass Du ein beseeltes Wesen in Fleisch und Blut bist -ein namenloses Ereignis der Schöpfung, entstanden durch biologische Zeugung- und keine registrierte Person (Sache / Personenstandsfall) Namens `(Herr) Mäxchen Müller (und alle Namensderivate)´, welche im Standesamt „geboren“ (bezeugt) wurde.
Empfohlene Märchenliteratur hierzu, die nur in physischer Form erhältlich ist: Ethikbüchlein; 1001 märchenhafte Fragen & Antworten; Das Ende des irdischen Rechts und die authentische Rekurrenz des Menschen; Hintergrundwissen – 1373 Fragen & Antworten zur Lösung des irdischen Rechts.
Oder stöbere in unseren Telegram-Kanälen @rechtsmaerchen; @authentischeRekurrenz; @radix_matrix, hier ist Vieles hinterlegt.